Neue Socken und Reinhard Mey hat Unrecht
Wir hatten es alle gehofft und es hat sich als wahr erwiesen; Reinhard Mey hat Unrecht, zumindest was die Aussage "Es gibt keine Maikäfer mehr" angeht.
Dieses Exemplar wurde (naja, ist schon 3 Wochen her, es war also eigentlich auch nicht mehr Mai) bei uns aufgefunden, aus der Regentonne gefischt und in artgerechte Umgebung, nämlich den Fliederbusch, umgesetzt. Von Zeit zu Zeit verirrt sich mal einer zu uns.
Und gestrickt habe ich auch. Der grüngelbblaue Schal ist gewachsen, 2 Paar Socken aus Schoppel Zauberbällen sind fertig, die habe ich aber nicht fotografiert, die sehen sehr schön aus, sind aber glatt rechts gestrickt völlig unspektakulär.
Die Mutter..

Zwischendurchsocken

zum 1.Mai
Eigentlich wollte ich mir ja einen ganz anderen Schal stricken, aber dann lief mir dieses Muster über den Weg.
Ungefähr ein Viertel der vorhandenen Wolle habe ich jetzt verarbeitet (die heißt "Hydrateich" und ist von handgefaerbt.com ), das Ganze wird dann aber noch gespannt, da wird wohl die Matratze des Gästebettes herhalten müssen.
Und gestickt habe ich auch mal wieder, das erste der beiden bleu de chine-Herzen lag schon lange fertig im Schrank, das zweite ist aus unerfindlichen Gründen eine Weile ein Ufo gewesen. Heute ist es nun fertig geworden, und ich werde jetzt überlegen, ob ich aus beiden einen Tischläufer mache oder sie einfach nur rahme. Ich habe im Flur immer 2 bleu de chine Herzen hängen, je nach Jahreszeit werden die dann ausgewechselt, und diese hier sind "saisonneutral".
Der Garten
Wenn man an einem sonnigen Ostersamstag über einen Markt spaziert, kann man sich nicht verkneifen, den vom Winter ramponieren Kräutergarten wieder auf zufrischen. Es ist dann auch egal, wenn man einen fassungslosen 17jährigen Begleiter dabei hat, der meint, das müsste doch nicht sein, dass man im Urlaub in Heide die Kräuter kauft, um sie dann mehrere hundert Kilometer nach Berlin zu transportieren. Nein, das kümmerte mich überhaupt nicht, und der Begleiter hat resigniert und getragen. Ein Salbei in Lilatönung, ein Oregano, ein Currykraut (das ist das wuschelig- silbrige in der zweiten Reihe), ein kriechender oder hängender Rosmarin (war mir bis dahin auch neu, dass es den in dieser Version gibt), ein Zitronenthymian und schwarze und normale Minze haben jetzt die Aufgabe, zu wachsen.
Und dann habe ich noch etwas nach dem Urlaub entdeckt: Wir haben neben der Haustür so eine Pflanzschale, mit der ich immer ein bisschen Probleme habe, weil da eigentlich nicht der richtige Platz dafür ist, es ist zu wenig Sonne , und so richtig gut gießen lassen sich die Pflanzen darin auch nicht. Ich habe auf jeden Fall vor dem Urlaub Stiefchen da eingesetzt und habe mich gewundert, als nach dem Urlaub eine vertrocknete Hortensie dazwischen war.
Ostern
Das war ein Urlaub, das glaubt ja keiner. Angefangen hat es etwas vermurkst, erst meinte der große Sohn, er hätte keine Lust mit uns mitzufahren, wir haben uns auf Teilzeit geeinigt und ein Wochenendticket nach Berlin zurück. Montag vor Ostern sollte es losgehen, damit man, wenn man bis Freitag nachmittag arbeit, noch ausreichend Zeit für die Vorbereitungen hat. Aber pünktlich am Freitag Nachmittag nach Schließen der Autowerkstatt unseres Vertrauenes hat das große Auto den Geist aufgegeben. Nicht schön, aber es gibt Schlimmeres. Also mussten wir bis Montag früh warten, was die Werkstatt sagt. Das Auto war tatsächlich am Montag abend fertig, und wir konnten Dienstag losfahren, ausgestattet mit Regenjacken, warmen Pullovern und allem, was man für einen Nordseeurlaub im Frühjahr so braucht. Nach Ankunft in Österdeichstrich sind wir erst mal im Auto sitzengeblieben, weil gerade ein solcher Regenguss vom Himmel kam, dass es nicht möglich war zum Haus zu gelangen. Wir winkten unseren Vermietern zu, die an ihrem Küchenfenster standen, die winkten zurück, das war es erst einmal.Und ab Mittwoch morgen hatten wir das beste Wetter, was man sich vorstellen konnte, das glaubt einem eigentlich keiner. Der Strand von Büsum sah so aus:

Jeder, der Büsum im Sommer kennt, weiss, wie viele Strandkörbe auf der Wiese dort stehen, und weiß auch, wie voll es ist. Kurz und gut: Es war ruhig, es war zum Teil sommerlich warm. wir haben in Warwerort auf dem Deich gesessen und in Westerdeichstrich die Strandmuschel aufgebaut, ich habe Kinder gesehen, die dann wenigstens bis zum Boppes in Wasser sind, eigentlich war es fast wie Sommerurlaub. Was einen in bisschen irritierte, war, dass die Bäume noch nicht so dicht belaubt waren, es war nur ein grüner Schleier vorhanden. Und die Mohnblumen, die sich bei näherem Betrachten als aufgeblühte rote Tulpen entpuppten.


Den Tag habe ich vertrödelt und mit dem Hund verspaziert, diese kleinen Lämmer, die überall rumhüpften, sind ja wirklich zu niedlich und auch total furchtlos. Der Hund hat sie nicht gehindert, an uns ranzukommen.


Süß, oder? Noch eins für Schaf- Fans? Bitte schön:

Dann fiel mir am Gründonnerstag ein, dass ich noch ein Ostergeschenk brauche und habe durchgestartet, es hat geklappt.
Und dann habe ich die Entrelac socks fertig gemacht, und ich muss mal sagen, wenn man die Technik gefressen hat, macht das süchtig.
Zweimal Socken
Zwei Paar Socken habe ich zur Zeit in Arbeit, das eine ist das März-Muster von der Sockmania Group, es ist ein zähes Muster, ich fand es erst ganz nett, aber es ist sooo langweilig. Naja, da muss ich jetzt durch, der Sock sieht ja ganz gut aus








