17.7.11

Topflappen!!!

Ich habe ein Erbstück von Oma, bei dem ich mir immer noch mal vorgenommen hatte, das Muster herauszufinden.
Ans Auftrennen hatte ich mich nicht so recht rangetraut, nun werden die guten Stücke auch schon seit einigen Jahren benutzt. Sie sind eigentlich optimal als Topflappen. Auch eine Art Double face Häkelei.
Nun habe ich Ravelry bemüht und tatsächlich das Muster gefunden, mit guter Anleitung, und zwar hier.
Da nennen sie sich "Topflappen hot and cold" und werden, wenn man die Catania Farbpalette befragt, zum wahren Häkel- Suchtmittel.
Eine Version in Grün ist entstanden, die werden übernächste Woche verschenkt.



und dann noch die klassisch- blaue Version, die wird heute Abend fertig gestellt, die bekommt morgen meine Mutter.

Dann könnte ich mir ja auch mal ein Paar machen. Ehrlich gesagt, die Farbwahl ist schon getroffen. Aubergine mit naja, sagen wir, giftgün.

Die Rosen

Schäden an den Rosen gab es nach dem langen Winter. Die wurden jetzt behoben, einmal mit einer neuen Kletterrose mit Namen "That's Jazz". Ein unglaubliches Rot. Ich hoffe, sie fühlt sich wohl an der Stelle.
Und bei der Suche nach der Klettterrose lief uns "Leonardo da Vinci" über den Weg. Eine "historische"Rose.
Sie hat uns so gut gefallen, dass wir doch tatsächlich noch ein Plätzchen im Garten gefunden haben.

10.7.11

Samstags im Museum

Genauer gesagt im Musikinstrumentenmuseum in Berlin.
Wir wollten endlich mal die Wurlitzer Kinoorgel hören, und die wird nun mal immer nur am Samstag um 12 vorgeführt. Vorher gab es noch eine Führung durchs Museum, und weil man in Berlin ist, ging die hier los:
Ich hätte nie gedacht, dass sowas noch gebaut wird. Für den modernen Leierkastenmann gibt es die sogar statt mit Papierwalze mit Speicherkarte.
Die Führung war spannend und kurzweilig, nicht zuletzt wegen der vielen Klangbeispiele. Diese wunderschöne Gray Orgel konnten wir hören

und wir standen schwer beeindruckt vor den Flöten aus dem Besitz Friedrichs des Großen.

Die schwarze ist aus Ebenholz, die weiße nicht aus Elfenbein, wie man vermuten könnte, sondern aus Walroßzahn.
Die Führung endete damit:

Das kleine weiße in der Mitte ist der Spieltisch der Mighty Wurlitzer, im dreiteiligen Überbau sind Pfeifen und Schlagwerke.
Die Orgel stand in der Siemens- Villa in Berlin Lankwitz, die Villa wurde in den 1920er Jahren mit Konzertsaal gebaut. Die Orgel ging dann später an das Musikistrumentenmuseum.
Auf der Rückseite der Galerie kann man die Schlagwerke in Aktion sehen

Ein unglaubliches Instrument.
Apropos unglaublich, nach der Führung sind wir dann noch ein bisschen durch das Museum geschlendert, und da haben wir noch andere unglaubliche Sachen gefunden.
Zum Beispiel ein Orthotonophonium
Oder wie wäre es mit einer Multimonika von der Firma Hohner?


Oder einem Trautonium?

Einen schicken Synthie aus den 1970ern war auch noch im Angebot.

Aber dann kam es.
Das Muss für jede Freundin der Nadelarbeit.
Ich habe es erst gar nicht gesehen, meine Jungs haben mich darauf aufmerksam gemacht.
Aus Deutschland, 19. Jahrhundert.

Das NÄHTISCHKLAVIER
Man kann sich nun überlegen, ob die Schublade mit dem Stickzeug erst aufgeht, wenn man eine halbe Stunde geübt hat?

6.7.11

Maxilie am Fahrradschuppen

Sieht sie nicht toll aus? Das war das Tücherrausch- Abo vom Monat Mai- Maxilie, gestrickt aus ca. 90 g Victoria (100% Merino)Es hätte ja etwas schneller fertig sein können, wenn ich mich nicht so dämlich angestellt hätte. Bei dem Tuch wird erst in kurzen Reihen die Spitze gestrickt, also quer, und dann werden aus einer langen Seite der Spitze die Maschen für das Innenteil aufgenommen und mit entsprechenden Abnahmen zum Dreieck gestrickt. Die ersten Reihen sind lang, sehr lang. nach da. 20 Reihen habe ich festgestellt, dass ich von der Spitze die linke Seite oben hatte. Egal, es sah blöd aus, ich habe getrennt, neu aufgenommen, und habe mich- da war ich schon weit, da hatte ich von den 2hundertindiesiebzig Maschen nur noch 99 auf der Nadel- festgestellt, dass sich die Zacken der Spitze gar nicht so schön sehen lassen. Was auch kein Wunder war, denn ich hatte die Maschen an genau dieser Seite aufgenommen.
Da allerdings hat es mich meine Beherrschung gekostet, noch mal anzufangen. Aber es hat sich gelohnt, wie das alte Kummet am Fahradschuppen zeigt.

Dann habe ich mir noch ein paar Stulpen für die kalte Jahreszeit gemacht. Yara, auch von Birgit Freyer entworfen.

26.5.11

Besuch in Prag

Ein paar Bilder von meiner Prag- Kurzreise möchte ich zeigen. Es ist das zweite Mal, dass ich in Prag bin, und die Stadt gefällt mir wieder ausgesprochen gut. Nun war auch bis heute Abend Bilderbuchwetter.
Dieses hier ist der Wenzelsplatz, breiter Mittelstreifen mit schön angelegten Grünflächen, in den Häusern Läden für shopping ohne Ende, viel Trubel, hinten das Nationalmuseum mit dem Denkmal davor, ein Pferd mit dem heiligen Wenzel aus Böhmen darauf.


Ein zeitgenössischer Künstler kam auf die Idee, das alles etwas, nun, sagen wir, umzustrukturieren und hat das daraus gemacht:
Dieses ist zu finden in den Lucerna- Passagen, ein großes Gebäude, das der Urgroßvater von Vaclav Havel Anfang des 20. Jahrhunderts hat bauen lassen. Es gab einen großen Musiksaal darin, ein highlight, das dort stattgefunden haben, war Anfang der 1920er Jahre ein Konzert des New York Philharmonic Orchestra unter Toscanini.
Das andere Highlight war ein Louis Armstrong Konzert im Jahr 1965.

Eine andere Schöpfung dieses Künstlers sind 3 dieser überdimensionalen gesichtslosen Babies.
Ich fand sie nicht so prickelnd, es heißt, die hätten früher mal an einem Turm außen als kletternde Babies gehangen, da haben sie bestimmt nicht so bedrohlich gewirkt.

Aufgefallen ist mir auch dieser Eisenzaun, an dem man Vorhängeschlösser gesammelt hat.

Das hier ist die Idylle pur, wenn die hier nicht diese entsetzlichen amerikanischen Martinshörner hätten, die man immer irgendwo hört, wäre es perfekt. Im Hintergrund ist die Karlsbrücke, bei meinem ersten Besuch war sie eingerüstet. 2002 gab es eine Flut, da waren von den Statuen auf der Brücke nur noch die Spitzen zu sehen, der Rest war unter Wasser.


Und nach einem schweißtreibenden Spaziergang auf die Burg bei 26° nach 18 Uhr und einem schönen Abendessen mit Klosterbier musste ich beim Abstieg noch ein paar "by night" Fotos versuchen.






22.5.11

Meine Häkelarbeit

Das Tuch aus Catania Fine ist gewachsen. Ich hatte am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten, wenn ich ein Patch an die vorherigen andocken wollte. Aber nun ist der Groschen gefallen und die Anleitung liegt nur noch pro forma daneben.
Hat jemand Erfahrung, was das häkeln bei Bahnfahrten angeht?

9.5.11

Ambrosia

Das war das Muster des Tücherrausch- Abos im Monat April von Birgit Freyer.

Ich habe das Lace- Garn von Regia dazu benutzt in der Farbe Jaspis. Ich finde es wunderschön, obwohl ich beim Stricken gegen Ende doch etwas nervös wurde, ganze 10 m sind von dem Knäuel übrig geblieben.
Egal, das beschleunigt den Endspurt.



8.5.11

gehäkeltes







mausimom und ich, wir haben beschlossen, dass wir das Tuch aus Catania fine, das man als freebie hier finden kann, mal beide häkeln. Witzigerweise haben wir beide unabhängig voneinander beschlossen, dass wir das nicht in weiß wollen und haben beide die Farbe "Leinen" gewählt. Es ist noch nicht sehr weit fortgeschritten, aber es ist ein Anfang.

26.4.11

Tulipan

Im Britzer Garten, dem ehemaligen Gelände der Bundesgartenschau 1985, gibt es jedes Jahr eine Tulpenausstellung "Tulipan im Britzer Garten". Die Ausstellung geht über mehrere Wochen, und am Ostersamstag waren wir der Meinung, jetzt müsste die Tulpenblüte so sein, dass sich es sich lohnt.
Die Bäume blühten, so dass der Weg durch den Garten zur Ausstellung schon mal wunderschön war.

Rund um die eigentliche Ausstellung fanden sich immer wieder Wiesen, auf denen reichlich Tulpen blühten, wild durcheinander.
Schöne außergewöhnliche Sorten, die man unbedingt fotografieren musste...

...Beete, die man einfach fotografieren musste...



..und überhaupt gab es ganz viele Leute, die einen Fotoapparat vor der Nase hatten.
Für alle Berliner, die jetzt Lust bekommen haben, sich die Ausstellung anzusehen: Das nächste Wochenende (1.Mai) lohnt sich mit Sicherheit noch, es gab noch ganz viele Tulpen mit grünen, fest geschlossenen Knospen. Der günstigste Eingang ist Mohriner Allee oder die Blütenachse. Eintritt 3 €.

25.4.11

Bizzy Lizzy an Glyzinie

Da ist sie, von Stecknadeln befreit.

Einzelheiten dazu sind hier zu finden. Noch mal im Detail:

23.4.11

Eine große Küche...

..ist nicht nur zum Kochen da, die Arbeitsfläche eignet sich auch hervorragend zum Spannen von Schals in diesem Fal von Bizzy Lizzy, die in der Yahoo- Gruppe knitting delight gestrickt wurde.
Der Entwurf dazu ist von Birgit Freyer


Das gute Stück ist aus KidSeta Lace gestrickt, wiegt 89 g, ist gute 2 m lang und knapp 50 cm breit. Bis morgen darf das gute Stück noch gespannt sein.








13.4.11

Ein Frühjahrs. Highlight in unserem Garten...

..ist die Magnolie, die ich von der Küche aus sehe. Und schon ist man mit dem kalten Wetter versöhnt, denn diese Temperaturen lassen sie nicht zu schnell verblühen, und Frost haben wir auch nicht. Der würde die Blüten braun färben.

11.4.11

Der Zeit voraus

*hüstelhüstel*. Naja, nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Geschickt gestrickte Handschuhe aus dem Handschuh- Workshop von Ewa Jostes aus Kaffe Fassett- Garn von Regia. Im Buch in rot, ich fand blau für mich netter. Wirklich eine tolle Konstruktion, man fängt an der Daumenspitze an, strickt dann den Daumen mit Daumenkeil, nimmt da Maschen auf, strickt einmal quer um die Handfläche, schließt mit der anderen Seite des Daumenkeils ab, strickt unten das Bündchen dran und oben noch ein bisschen Handfläche und die anderen Finger. Und schwupp ist der Handschuh fertig. So war es bei mir auch, aber mit Handschuhen ist es so wie mit Socken: Man braucht in der Regel 2 davon. Und der zweite ist mir ein bisschen aus dem Blickfeld geraten. Gestern fand ich dann- bei 20°-, dass es Zeit wäre, Nummer 2 zu stricken. Jetzt kommen sie erst mal in den Schrank, vielleicht so ein halbes Jahr.

30.3.11

Bizzy Lizzy...


...wieder eine Anleitung von Birgit Freyer ist in Arbeit seit letztem Samstag, und ich finde, ich bin schon ganz gut vorwärts gekommen. Das strickt sich gut, vor allen Dingen ist diese Anleitung für Noppen endlich mal so, dass die Dinger auch auf der rechten Seite bleiben und sich nicht auf die Rückseite verziehen.

27.3.11

Martha, Martha...

..nein, in dem Fall entschwandest Du nicht, Du bleibst bei mir. Der Monat März aus dem Tücherrausch- Abo der Wolllust ging zügig von der Hand, ein Möbius namens "Martha" ist entstanden und auch schon einmal getragen. Hier noch mal ein Detail mit Huhn..
Schwerer habe ich mich getan mit der Januar- Folge des Tücherrausch- Abos, der Comtesse. Als die Wolle kam, war für mich klar, dass das diiieee Farbe für meine Mutter ist, und da sie am Dienstag Geburtstag hat... Angefangen habe ich zügig, der nicht- Spitzen Teil wird mit doppeltem Faden verstrickt, man fängt mit großer Maschenzahl an und reduziert, bei einem guten Krimi im Fernsehen geht das flott von der Hand.

Aber dann die Spitze, die wird nur noch mit einfachem Faden gestrickt. Ich hatte ständig das Gefühl, ich stricke ins Leere. Nach einige Reihen habe ich aber gemerkt, dass das Ergebnis die Mühe lohnt. Fertig geworden bin ich gerade so, am Freitag Abend habe ich gespannt, heute abgenommen und morgen geht das in die Post.
So eine Lampe über dem Küchentisch hat ja auch Vorteile....

20.2.11

..proudly presents...

MELODICA! Ein wunderschönes Muster von Birgit Freyer, das wurde gestrickt in der Gruppe knitting delight. Gestrickt aus "Samarkant" in der Farbe Verde. Um meinem Garten etwas grün zu gönnen (wäre ja eigentlich auch mal von Natur aus langsam Zeit, nicht vom Kalender her, aber von meinem Gefühl), habe ich das gute Stück im Garten am Clematis Rankgitter fotografiert. Sie ist wirklich schön geworden und hat sich so gut stricken lassen.
Und dann war da ja noch diese Tasche, die ich neulich verschenkt hatte und die ich so schön fand.
Aus "Filati home" war das Muster, und statt hellgrau wie das erste Modell ist diese hier sandfarben. Morgen geht sie in Betrieb.