26.7.09

Perlen und ein UFO

So heiß und schwül, wie das letzte Woche war, kann man ja kein Strickzeug anfassen, aber Rocailles verhäkeln macht dann Spaß. Man hat nicht so viel auf dem Schoß liegen.
Hier hatte mir die Kombination von schwarzen böhmischen Glasschliffperlen mit kleineren grünen Rocailles so gut gefallen, es hat sich auch gut gehäkelt, ich hatte zu viele aufgefädelt, und so wird es eine Kette und noch ein Armband geben. Die Kette werde ich wohl zum Weihnachtsgeschenk machen, ich weiß aber noch nicht für wen, und das Armband wird wohl meines werden.


Und die Erfolge im Sticken durch die neue Lesebrille haben mir doch Mut gemacht, ein Ufo wieder vorzuholen, den "Zauberbaum" von Christiane Dahlbeck. Mein Problem waren nämlich die ganzen kleinen Steppstiche in den Ranken, das geht nun auch zügig voran. Eigentlich ist es auch gar nicht mehr so viel. Der soll bei uns an der Treppe hängen, die Treppe ist nämlich in dem hellen Blau gestrichen. Bin mal gespannt, was ich da für den Rahmen hinlegen muss.

19.7.09

Meine neue Lesebrille

Das ist so eine tolle Sache! Sie ist doppelt so stark wie die alte, und ich habe mich immer gewundert, dass beim Sticken die Fäden so hin und her wankten. An die Rosenborte von der Lulu habe ich mich seit einem Jahr nicht getraut, an vieles andere auch nicht, ich habe einfach die Stellen nicht getroffen. Auf jeden Fall ist das jetzt so toll, das geht alles so leicht von der Hand!

Da habe ich, passend zur Jahreszeit, gleich noch einen Erdbeerkranz hinterher gemacht!


28.6.09

Neue Socken und Reinhard Mey hat Unrecht

Wir hatten es alle gehofft und es hat sich als wahr erwiesen; Reinhard Mey hat Unrecht, zumindest was die Aussage "Es gibt keine Maikäfer mehr" angeht.

Dieses Exemplar wurde (naja, ist schon 3 Wochen her, es war also eigentlich auch nicht mehr Mai) bei uns aufgefunden, aus der Regentonne gefischt und in artgerechte Umgebung, nämlich den Fliederbusch, umgesetzt. Von Zeit zu Zeit verirrt sich mal einer zu uns.

Und gestrickt habe ich auch. Der grüngelbblaue Schal ist gewachsen, 2 Paar Socken aus Schoppel Zauberbällen sind fertig, die habe ich aber nicht fotografiert, die sehen sehr schön aus, sind aber glatt rechts gestrickt völlig unspektakulär.
Aber da ist noch ein Paar Herrensocken gestern Abend fertig geworden, aus Dornröschen Leinen- Gemisch in der Farbe "Neumondnacht".
Ich habe sie für's Foto noch mal konfisziert. Das Muster ist aus dem "Herrensocken" - Heft von Ewa Jostes, hat sich toll gestrickt und ist in Wolle mit kurzen Farbwechseln wirklich toll"






6.5.09

Die Mutter..

..liest ja kein Internet, da kann ich euch auch die Muttertagskarte zeigen, die ich gemacht habe. Ich habe die Stickerei nicht so furchtbar fest eingeklebt, falls sie das Bild doch irgendwie anders verwenden will.


5.5.09

Zwischendurchsocken

Der Jüngste, der ja mittlerweile auch auf einer zierlichen 43 mit seinen knapp 14 Jahren steht, braucht Sockennachschub. Zu auffällig sollte es nicht sein, und farblich in der Richtung graublauschwarz wird immer mehr genommen.

Das Muster ist simpel, 3 re, 2 li, der Schaft ist relativ kurz gehalten, Sneakers will er nicht, aber wenn der Schaft zu lang ist, sieht das merkwürdig aus im Sommer mit dreiviertellangen Hosen.

Eine Bumerangferse mit einer kleinen Fersenwand, und der Herr ist glücklich.

Das Garn- ich weiß nicht mehr, wo ich es her habe, es war ein Strang, hatte kein Etikett und ist schön weich.

1.5.09

zum 1.Mai

Eigentlich wollte ich mir ja einen ganz anderen Schal stricken, aber dann lief mir dieses Muster über den Weg.

Ungefähr ein Viertel der vorhandenen Wolle habe ich jetzt verarbeitet (die heißt "Hydrateich" und ist von handgefaerbt.com ), das Ganze wird dann aber noch gespannt, da wird wohl die Matratze des Gästebettes herhalten müssen.

Dieses sind Socken für den Gatten aus einem Opal- Abo-Knäuel, das schon eine Weile im Schrank darauf gewartet hat, verarbeitet zu werden. Ich finde die Farbkombiniation ausgesprochen schön.


Und gestickt habe ich auch mal wieder, das erste der beiden bleu de chine-Herzen lag schon lange fertig im Schrank, das zweite ist aus unerfindlichen Gründen eine Weile ein Ufo gewesen. Heute ist es nun fertig geworden, und ich werde jetzt überlegen, ob ich aus beiden einen Tischläufer mache oder sie einfach nur rahme. Ich habe im Flur immer 2 bleu de chine Herzen hängen, je nach Jahreszeit werden die dann ausgewechselt, und diese hier sind "saisonneutral".
Mal sehen. Was meint Ihr??


19.4.09

Der Garten

Wenn man an einem sonnigen Ostersamstag über einen Markt spaziert, kann man sich nicht verkneifen, den vom Winter ramponieren Kräutergarten wieder auf zufrischen. Es ist dann auch egal, wenn man einen fassungslosen 17jährigen Begleiter dabei hat, der meint, das müsste doch nicht sein, dass man im Urlaub in Heide die Kräuter kauft, um sie dann mehrere hundert Kilometer nach Berlin zu transportieren. Nein, das kümmerte mich überhaupt nicht, und der Begleiter hat resigniert und getragen. Ein Salbei in Lilatönung, ein Oregano, ein Currykraut (das ist das wuschelig- silbrige in der zweiten Reihe), ein kriechender oder hängender Rosmarin (war mir bis dahin auch neu, dass es den in dieser Version gibt), ein Zitronenthymian und schwarze und normale Minze haben jetzt die Aufgabe, zu wachsen.

Und dann habe ich noch etwas nach dem Urlaub entdeckt: Wir haben neben der Haustür so eine Pflanzschale, mit der ich immer ein bisschen Probleme habe, weil da eigentlich nicht der richtige Platz dafür ist, es ist zu wenig Sonne , und so richtig gut gießen lassen sich die Pflanzen darin auch nicht. Ich habe auf jeden Fall vor dem Urlaub Stiefchen da eingesetzt und habe mich gewundert, als nach dem Urlaub eine vertrocknete Hortensie dazwischen war.
Da hatte jemand versucht, sich heimisch einzurichten, dann aber bald gemerkt, dass dieser Platz nicht so ruhig ist.
Sieht aber irgendwie gut aus.


18.4.09

Ostern

Das war ein Urlaub, das glaubt ja keiner. Angefangen hat es etwas vermurkst, erst meinte der große Sohn, er hätte keine Lust mit uns mitzufahren, wir haben uns auf Teilzeit geeinigt und ein Wochenendticket nach Berlin zurück. Montag vor Ostern sollte es losgehen, damit man, wenn man bis Freitag nachmittag arbeit, noch ausreichend Zeit für die Vorbereitungen hat. Aber pünktlich am Freitag Nachmittag nach Schließen der Autowerkstatt unseres Vertrauenes hat das große Auto den Geist aufgegeben. Nicht schön, aber es gibt Schlimmeres. Also mussten wir bis Montag früh warten, was die Werkstatt sagt. Das Auto war tatsächlich am Montag abend fertig, und wir konnten Dienstag losfahren, ausgestattet mit Regenjacken, warmen Pullovern und allem, was man für einen Nordseeurlaub im Frühjahr so braucht. Nach Ankunft in Österdeichstrich sind wir erst mal im Auto sitzengeblieben, weil gerade ein solcher Regenguss vom Himmel kam, dass es nicht möglich war zum Haus zu gelangen. Wir winkten unseren Vermietern zu, die an ihrem Küchenfenster standen, die winkten zurück, das war es erst einmal.Und ab Mittwoch morgen hatten wir das beste Wetter, was man sich vorstellen konnte, das glaubt einem eigentlich keiner. Der Strand von Büsum sah so aus:

Jeder, der Büsum im Sommer kennt, weiss, wie viele Strandkörbe auf der Wiese dort stehen, und weiß auch, wie voll es ist. Kurz und gut: Es war ruhig, es war zum Teil sommerlich warm. wir haben in Warwerort auf dem Deich gesessen und in Westerdeichstrich die Strandmuschel aufgebaut, ich habe Kinder gesehen, die dann wenigstens bis zum Boppes in Wasser sind, eigentlich war es fast wie Sommerurlaub. Was einen in bisschen irritierte, war, dass die Bäume noch nicht so dicht belaubt waren, es war nur ein grüner Schleier vorhanden. Und die Mohnblumen, die sich bei näherem Betrachten als aufgeblühte rote Tulpen entpuppten.

Ein Hafenfoto gehört dazu, diesmal bei Ebbe im Büsumer Museumshafen.



Mann und Söhne waren am Karfreitag auf Helgoland, und wie es sich gehört, habe ich Fotos vom abfahrenden Schiff an der Hafenausfahrt gemacht.

Den Tag habe ich vertrödelt und mit dem Hund verspaziert, diese kleinen Lämmer, die überall rumhüpften, sind ja wirklich zu niedlich und auch total furchtlos. Der Hund hat sie nicht gehindert, an uns ranzukommen.



Süß, oder? Noch eins für Schaf- Fans? Bitte schön:



Und Abends habe ich gestrickt. Erst mal das angefangene fertiggestellt: Das soll ja sein, das waren diese Socken, bei denen ich das Muster etwas dröge fand, aber als ich sie dann angezogen hatte, war ich sofort einig mit den Socken.

Dann fiel mir am Gründonnerstag ein, dass ich noch ein Ostergeschenk brauche und habe durchgestartet, es hat geklappt.

Und dann habe ich die Entrelac socks fertig gemacht, und ich muss mal sagen, wenn man die Technik gefressen hat, macht das süchtig.
Seit gestern sind wir wieder zu Hause, das Wetter ist wieder "der Jahreszeit entsprechend", der Garten ist in der Zwischenzeit explodiert, und ab Montag geht der "Ernst des Lebens" wieder los. Hoffentlich kann man sich den Urlaub noch eine Woche wenigstens "im Kopf" behalten.


7.4.09

Zweimal Socken

Zwei Paar Socken habe ich zur Zeit in Arbeit, das eine ist das März-Muster von der Sockmania Group, es ist ein zähes Muster, ich fand es erst ganz nett, aber es ist sooo langweilig. Naja, da muss ich jetzt durch, der Sock sieht ja ganz gut aus

Viel mehr Spaß macht das Entrelac Muster, das in diesen 2 Monaten vom skpInternational vorgegeben wurde, wobei es auch einen Moment und mehrere Anleitungen gebraucht hat, bis ich verstanden hatte, wie es geht. Aber der Effekt ist toll und es macht Spaß.

15.3.09

Aufgearbeitet


Da waren ja noch die "Very Terhi", die Handstulpen, die wegen der Salidas etwas weggeschoben wurden. Heute morgen nach dem morgendlichen Sudoku sind sie fertig geworden, es war ja wirklich nur noch ein Klacks.

Es soll ja auch im Frühling noch kalte Tage geben, und sie sind ja nicht winterlich dick.



14.3.09

Salida

so heißt dieses wunderschöne Muster, dass ich in der "skp international" mitgestrickt habe, es waren mit Sicherheit die arbeitsaufwändigsten Socken, die ich bisher gestrickt habe, aber ich finde, es hat sich gelohnt.

Das Garn ist von Lana Grossa, Mega Boots stretch. Es war nicht so genial zu stricken, weil das Garn sich gerne geteilt hat, und bei der Stricktechnik mit den Zugmaschen ist das eher störend.

Für das Endergebnis ist eine Stretch-Wolle mit Sicherheit toll, das gibt dem schon ein bisschen mehr Elastizität.

6.3.09

Bevor man eine Reise tut


macht man nach Möglichkeit Angefangenes fertig. So habe ich das mit den Wellenzackensocken gemacht, das Muster ist aus dem "genialen Sockenworkshop".

Daraufhin habe ich mich auf die Reise zu meinen Eltern begeben, einige Fotos aus Friedrichsdorf und Bad Homburg gibt es auf meinem "Zweitblog"

Während der Bahnfahrt nach Frankfurt habe ich ein paar Baumwollsocken für meine Mutter angefangen, die Anleitung dazu gibt es hier Die Socken haben sich schnell gestrickt, und meine Mutter meinte, in Friedrichsdorf hätte ein vernünftiges Wollgeschäft aufgemacht, der Laden heißt "Wolle und Wolle"
und hat mir wirklich gut gefallen.

Gekauft habe ich ein Knäuel handgefärbter Sockenwolle von Zitron

und ein Schalgitter oder Schalnetz mit dazugehöriger Wolle, das hatte ich noch nie gesehen, fand die Idee genial, und nach 2 Stunden Webens mit den Fingern hatte ich einen neuen Schal.



Auf dem Heimweg in der Bahn hatte ich dann die Salidas angefangen. Ein bisschen geflucht hatte ich schon, weil das Verkreuzen der Maschen ohne Hilfsnadel im wackelnden schaukelnden Zug eher an Artistik grenzt, aber hier zu Hause auf festem Boden macht das einen Riesenspaß, dieses Muster zu stricken, und die Farbverlaufswolle von Lana Grossa sieht einfach super aus, das Muster kommt richtig gut raus.




25.2.09

Zierlich, zierlich...

...meine neuen Tanzschühchen, was meint Ihr, was das für Flurschadenbretter waren, bevor sie in die Waschmaschine gegangen sind!

Ich hatte ja schon öfter welche gemacht, aber diese hier sind für mich, meine Hausschuhe für unterwegs. Nehmen nicht viel Platz im Gepäck weg und sind gemütlich.

Und wieder hat Blogger das Bild beim Hochladen um 90 ° gedreht.

17.2.09

Winter Wonderland



Es kommt in Berlin nicht so oft vor, dass man so viel Schnee hat und dass auch noch dieser strahlende Sonnenschein dazu kommt. Eigentlich will den Schnee keiner mehr so richtig haben, alle warten auf den Frühling. Ich musste heute morgen ein paar Fotos machen, das sah zu malerisch aus.


Leute aus alpenländischen Regionen denken sich sicher, mei, die Berliner, in Bayern liegt der Schnee viel höher. Aber hier ist es wirklich aussergewöhnlich, so aussergewöhnlich, dass heute Morgen erst mal wieder das innerstädtische Verkehrschaos ausbrach und der Weg zur Arbeit mit dem Auto sich von 20 Minuten auf über eine Stunde verlängerte.

Vielleicht hätte man zu Hause bleiben sollen und sich am Anblick des Gartens erfreuen? Die Äste der Malve hingen vor lauter Schnee ganz nach unten.

Und die des Ranunkelstrauch waren auch so schneegebeugt, dass die Einfahrt eigentlich nicht mehr zu benutzen war.

Das ich hier den Hund mitfotografiert hatte, habe ich wirklich erst gemerkt, als ich mir die Bilder am PC angesehen habe. Die ist gut getarnt im Moment.

15.2.09

Wochenbilanz

So, nun habe ich des geschafft, gestern Abend habe ich den 3. Teil für die "Toblerone" fertiggestellt, schaut es Euch gut an, heute nachmittag will ich das Teil montieren, wahrscheinlich setze ich es in den Sand, der Gedanke, da jetzt mit Kleber und Pappe ranzugehen, macht mich nicht so ganz zuversichtlich.






Aber gestickt ist es schön, gell?
Dann habe ich unter der Woche Abends an diesen Stulpen gestrickt, die Anleitung ist von Yarnissima.



Und weil mich dieses Muster morgens beim Frühstücksstricken überfordert, habe ich noch übesichtliche Frühlingsstulpen in einem Zackenmuster in Arbeit.